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Regionale Strukturförderung

Regionale Strukturförderung – Stärken der Infrastruktur auf dem Land

Mit der Unterstützung verschiedener Förderprogramme konnte die Infrastruktur des Mittelzentrums Gransee-Zehdenick-Fürstenberg/Havel in den vergangenen Jahren erheblich verbessert werden. Dazu wurde das Mittelzentrum im Sommer 2011 in das Städtebauförderungsprogramm „Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit“ (KLS) aufgenommen. Ziel der Zusammenarbeit der Städte Gransee, Fürstenberg/Havel und Zehdenick, auch im Rahmen dieses Förderprogramms, ist das Bündeln aller Kräfte und Ressourcen sowie das Potenzieren der Finanzmittel, um die ereinbarten Ziele im Mittelbereich zu erreichen. Im Mittelpunkt stand und steht dabei die Verbesserung der Infrastruktur für die funktionelle Erreichbarkeit von gemeinsam vorgehaltenen Funktionen (Amtsgericht, Polizeiwache, Schulen, medizinische Einrichtungen usw.). Folgende Baumaßnahmen wurden bis Ende 2021 abgeschlossen:

Gransee:

  • Neugestaltung der Straße des Friedens im Rahmen des Projektes „Freiraumkonzept Oststadt“, 1. und 2. Bauabschnitt
  • Sicherung des Bahnhofsgebäudes durch eine Dachabdichtung, Bauwerkstrockenlegung, Schwammsanierung und Entkernung
  • Templiner Straße, 1. und 2. Bauabschnitt sowie
  • Mühlenstraße, einschließlich Neugestaltung des Platzes für die Opfer des Faschismus
  • Kita Zwergenland, Straße des Friedens

Fürstenberg/Havel:

  • Ausbau der Schützenstraße, erster und zweiter Bauabschnitt
  • Havelbrücke - bauvorbereitende Abrißmaßnahmen

Zehdenick:

  • Rückbau der Gebäude Falkenthaler Chaussee 69 bis 72
  • Neubau Busumsteigeanlage und Parkplätze an der Falkenthaler Chaussee
  • Verbesserung des Stadteinganges am Berliner Tor
  • Bahnhofsumfeld (Erweiterung Park und Ride), einschließlich Altlastensanierung und Grunderwerb
  • Ausbau Darrgang

Ausblick:

Mit dem Ausbau der Anbindung "Gehweg West" finden die umfassenden Baumaßnahmen im Bereich des Bahnhofsumfeldes voraussichtlich 2023 in Gransee ihren Abschluss.

In der Stadt Fürstenberg/Havel werden die derzeit beauftragten Planungen bis zum Beginn der Arbeiten abgeschlossen. Auf dieser Grundlage wird die vorgesehene Investition zum Bau der Fußgänger-Havelbrücke in den kommenden Jahren umgesetzt. Der für den Bau der Brücke erforderliche Grunderwerb soll 2022 abgeschlossen werden. Derzeit wird das Baufeld freigemacht, damit die Havelbrücke gebaut werden kann.

In Zehdenick wird aktuell die Sanierung des Verwaltungsgebäudes weiter umgesetzt.

Insgesamt flossen seit 2011 rund 6,6 Millionen Euro Fördergelder (Anteil Bund/Land) in die oben aufgeführten Projekte, die in den Städten Gransee, Zehdenick und Fürstenberg/Havel bisher realisiert wurden. Infos: www.staedtebaufoerderung.info

Ländliche Regionen stehen ständig vor wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, stellt das Land Brandenburg regelmäßig Fördermittel zu Verfügung. Bei dem Wettbewerb Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) gehörte der Mittelbereich Gransee-Zehdenick-Fürstenberg sowie die Stadt Rheinsberg mit dem Konzept „Natürlich-gesund-gemeinsam“ 2016 zu den 12 Gewinnern. Insgesamt wurden 231 Millionen Euro aus den Europäischen Investitions- und Strukturfonds (ESI-Fonds) vergeben. Mit dem Geld wurden die Städte, kleineren Kommunen und Akteure im ländlichen Raum finanziell unterstützt, die mit guten Konzepten und Ideen zusammen interkommunal und regional die Zukunft gestalten und Chancen nutzen wollten.

Ziel der Kommunen Gransee, Zehdenick, Fürstenberg/Havel und Rheinsberg ist mit ihrem Konzept die städtebaulichen Qualitäten zu verbessern und ihre lokalen Identitäten zu stärken. Das Mittelzentrum wollte vor allem Gesundheit und Sport verbinden und Generationenübergreifende inklusive Sport- und Freizeitangebote schaffen. Das Mittelzentrum setzt zudem darauf, die Erholungsregion weiter zu stärken und touristische Angebote miteinander noch besser zu verbinden. Weiter denken möchte die Region auch zum Thema Mobilität. Besonderes Augenmerk gehört dem Klimaschutz. Verschiedene Pilotprojekte sollen neue Wege der Energieversorgung aufzeigen. Die Wirtschaft will die Region mit kleinteiligen Impulsen stärken und verwaiste Stadtläden aktivieren. Eingereicht hatte den Antrag der Lead-Partner, das Amt Gransee und Gemeinden. Die REGiO-Nord mbH übernahm die Koordination des Wettbewerb-Beitrages zwischen den einzelnen Kommunen. Folgende Baumaßnahmen werden mit Hilfe von Mitteln aus dem SUW-Wettbewerb derzeit umgesetzt:

Gransee:

  • Gesundheitszentrum Gransee (seit 2018), Rudolf-Breitscheid-Straße 30/31 mit voraussichtlich 4 Praxen sowie Erdgeschoss, Rudolf-Breitscheifd-Starße 32 mit einer Praxis (im Obergeschoss entsteht eine Mietwohnung) mit Gesamtkosten von rund 3,4 Millionen Euro, davon Fördermittel (SUW) von rund 2,2 Millionen Euro Fördermittel
  • Umbau/Sanierung Bahnhofsgebäude zu einem Jugendfreizeitzentrum ab 2022 mit Gesamtkosten von rund 4,6 Millionen Euro, davon Fördermittel (aus SUW) von rund 3,6 Millionen Euro

Informationen:
Olaf Bechert
Tel.: +49 3306 202852
E-Mail: bechert(at)regio-nord.com

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