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Ausbildungsförderung

Ausbildungsförderung – Finanzielle Unterstützung für technische Hilfskräfte

Niko Schröter ist Pionier. Obwohl er die DDR gar nicht mehr erlebt hat. Aber der 16-Jährige hat etwas mit aus dem Boden gestampft, war von Anfang an, an etwas beteiligt, das heute eine der größten Erfolgsgeschichten des Mittelzentrums REGiO-Nord ist. Der junge Granseer ist eines der ersten Kinder, die in der Kita „Zwergenland“ an der Feuerwehr-AG teilnehmen. Vom Amt Gransee und Gemeinden und seinen Kita-Erziehern ins Leben gerufen, soll damit dem Schwund bei den Wehren entgegenwirkt werden. Denn an Nachwuchs bei den Feuerwehren mangelt es im gesamten Mittelbereich. Die jungen Leute verlassen den Norden Oberhavels, um in den Großstädten ihr Glück zu suchen. Bei Einsätzen fehlen immer öfter Kameraden. „Das war toll. Wir sind ganz spielerisch an das Thema herangeführt worden“, erinnert sich Niko Schröter an die Anfänge der Kita-Feuerwehr-AG, der heute in die 10. Klasse der Werner-von-Siemens-Schule in Gransee geht.

Niko, der durch seinen Bruder bereits in die Feuerwehr reingeschnuppert hatte, wird mit sechs Jahren als eines der ersten Kinder überhaupt im Mittelbereich Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft. Er nimmt beim Kita-Feuerwehrtag am Löschangriff Nass teil, misst sich mit Kindern aus Zehdenick, Gransee und Fürstenberg/Havel in Schnelligkeit und Wissen um die Feuerwehr. Denn das wird schon früh vermittelt. Inzwischen ist die Feuerwehr längst ein Teil seines Lebens geworden, sagt Niko Schröter. Gerade absolviert er eine achtwöchige Grundausbildung – neben der Schule immer an Freitagabenden und Samstagen. Anschließend muss er noch zwei Jahre in seiner Ortsfeuerwehr die Kenntnisse theoretisch anwenden und die Ausbildung abschließen, bevor er zu richtigen Einsätzen mit darf.

Auf jeden Fall möchte Niko in Gransee bleiben, wenn er seinen Schulabschluss nächstes Jahr in der Tasche hat. Noch sucht er nach einem Ausbildungsplatz als Tischler. „Ich möchte hier bleiben, allein wegen meiner Familie, den Menschen, der Wehr und den Freundschaften, die ich dort geschlossen habe.“ Sobald er eine Ausbildung gefunden hat, wird Niko Schröter dann auch wieder zu den ersten Jugendlichen gehören, die die neue Ausbildungsförderung des Mittelbereiches bekommen werden. Die alte zu überarbeiten und neu zu gestalten, darauf haben sich die Städte Gransee, Zehdenick und Fürstenberg/Havel 2018 verständigt. „Wir haben uns entschieden, die bisherige Förderung auslaufen zu lassen, weil es nicht mehr marktgerecht ist. Wir wollten ein spezielleres Themenfeld bedienen“, erklärt REGiO-Nord-Geschäftsführer Olaf Bechert.

Damit soll das ehrenamtliche Engagement von Auszubildenden in der Region gewürdigt werden, die in der Feuerwehr, beim Deutsches Rotes Kreuz (DRK) oder Technisches Hilfswerk (THW) dabei sind. Um sie auch während der Ausbildung für die örtlich freiwilligen Einrichtungen zu gewinnen und zu halten, der Abwanderung entgegenzuwirken, die mit der Berufsausbildung einhergeht, bekommen sie unabhängig von der Höhe ihres Ausbildungsentgeltes monatlich 100 Euro vom Mittelbereich der REGiO-Nord. Einzige Bedingungen: Hauptwohnsitz und Ausbildungsstätte müssen im Mittelbereich liegen sowie eine Mitgliedschaft bei DRK, THW oder Feuerwehr. Für Niko Schröter ist das ein weiterer, zusätzlicher Anreiz in der Region zu bleiben. „Wer freut sich als junger Mensch nicht über 100 Euro mehr auf dem Konto.“

Hier kannst Du die Richtlinie über die Vergabe herunterladen.
Für die Anträge gibt es hier das entsprechende Formular.

Du hast Fragen zur Ausbildungsförderung?
Dann ist Kerstin Kwiatkowski von der REGiO-Nord mbH die richtige Ansprechpartnerin.

Informationen:
Kerstin Kwiatkowski
Tel.: +49 3306 2028208
E-Mail: kwiatkowski(at)regio-nord.com

Unterstützung bei Unterkunft und Verpflegung

Das Land Brandenburg unterstützt Berufsschüler mit einem Vertrag für einen anerkannten Ausbildungsberuf in der Tasche, die länger als drei Stunden zwischen Wohnort und Berufsschule unterwegs und auf eine auswärtige Unterkunft angewiesen sind. Dafür können Azubis eine finanzielle Förderung beantragen.

Auf der Internetseite des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport sind die entsprechenden Richtlinien sowie das Antragsformular und ein Merkblatt veröffentlicht. Beantragt werden müssen die Zuschüsse beim Schulverwaltungsamt des jeweiligen Landkreises. Für Azubis aus Oberhavel ist das Schulverwaltungsamt beim Landkreis Oberhavel, Adolf-Dechert-Straße 1 in Oranienburg.

Hier findest du außerdem Informationen zu offenen Ausbildungsplätzen

Du möchtest gern in Deiner Region eine Ausbildung machen und bist noch auf der Suche nach der passenden Stelle? Dann informier Dich einfach hier unter folgenden Links bei der IHK Potsdam, der HWK oder dem Fachkräfteportal Brandenburg. Die aktuellen Angebote er Industrie- und Handelskamer Postdam sowie der Handwerkskammer Potsdam lassen sich einfach und schnell finden.