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Feuerwehr

Feuerwehr – Ehrenamt stärken, Nachwuchs gewinnen

Die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren im Mittelzentrum ist ein Anliegen, welches seit Beginn der Kooperation viel Aufmerksamkeit  bekommt. Dabei verfolgen die Kommunen und die politischen Mandatsträger das Ziel, bereits in den Kindertagesstätten Interesse für die Arbeit der Brandschützer zu wecken und gemeinsame Aktivitäten der Kameradinnen und Kameraden durch finanzielle Anreize zu fördern.

Seit 2009 wurden die Kitas und Horte im Mittelzentrum für die Brandschutzerziehung mit entsprechender Ausrüstung ausgestattet und die Mitarbeiterinnen professionell angeleitet. Einmal im Jahr können die Kinder ihr Wissen beim Löschangriff nass auf dem Kita-Feuerwehrtag zeigen. 

Die Wehren des Amtes Gransee und Gemeinden sowie der Städte Zehdenick und Fürstenberg/Havel haben bereits mehrmals die Gelegenheit zu gemeinsamen Übungen gehabt. Atemschutzgeräteträger konnten verschiedene realistische Szenarien in einer Brandsimulationsanlage trainieren und im Bereich der technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen stand der Umgang mit schwerem Gerät unter professioneller Anleitung im Vordergrund.

Seit 2018 unterstützt das Mittelzentrum zudem Jugendliche, die sich in der Feuerwehr, aber auch bei DRK oder THW ehrenamtlich engagieren und in der Region ihre Ausbildung absolvieren, mit einer finanziellen Zuwendung. Hier erfahren Sie mehr über diese Ausbildungsförderung.

Arbeitsgruppe Feuerwehrkonzeption
Die Arbeitsgruppe „ Feuerwehrkonzeption“ des Mittelzentrums arbeitet seit Anfang 2015 unter der Leitung von Ingo Utesch, ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Großwoltersdorf und Berufsfeuerwehrmann. Die AG trifft sich mehrmals im Jahr und koordiniert alle Aktivitäten zur Umsetzung der Nachwuchsgewinnung und Fortbildung im Bereich des Mittelzentrums.

Arbeitsgemeinschaften „Feuerwehr“
In den Arbeitsgemeinschaften „Feuerwehr“ der Kitas und Horte im Mittelzentrum sind derzeit mehr als 200 Kinder aktiv.

Feuerwehr-AG

Was spielerisch daher kommt, hat einen ernsten Hintergrund. Mit den Feuerwehr-AGs in den mittelzentralen Orten Gransee, Zehdenick und Fürstenberg/Havel möchten die Kommunen in den einzelnen Kitas den Nachwuchs neugierig machen auf ein mögliches späteres Ehrenamt bei den erwachsenen Brandschützern. Insgesamt 170 Mädchen und Jungen  der drei Kommunen besuchen die AGs. 180000 Euro sind in den vergangenen Jahren in die Nachwuchsarbeit geflossen.

Das Jubiläum, der zehnte Kita-Feuerwehrtag, wurde am 24. April 2018 groß am Schulstandort "Straße des Friedens" in Gransee gefeiert.

2019 kam der Feuerwehr-Nachwuchs des Mittelzentrums am 12. April in der Kita "Sonnenschein" in Zehdenick, Liebenwalder Ausbau 22, zusammen, um sich im Löschangriff Nass zu messen.

Schulung Hubrettungsfahrzeugen

2013 haben sich die Wehren im Umgang mit Hubrettungsfahrzeugen schulen lassen. Mitarbeiter der Initiative Drehleiter.info unterrichten die Maschinisten der Hubrettungsfahrzeuge sowie die Führungskräfte im taktischen Umgang mit den Fahrzeugen. Neben einem theoretischen Teil in den Wachen wird jeweils auch an so genannten Schwerpunktobjekten in den Städten trainiert.
Vermittelt wird eine spezielle Einsatztaktik, die für einen sicheren Umgang mit der Technik sorgen soll. In Zehdenick fand die Abschlussübung am Verwaltungsgebäude an der Falkenthaler Chaussee statt; die Granseer Wehr simulierte unter anderem einen Brand im Obergeschoss des Krankenhauses.
Noch vor Ort wurde das Verhalten der Einsatzkräfte ausgewertet. Dabei übernahmen die Kameraden abwechselnd die Rollen der Agierenden und der „Wertungsrichter“.

Infos: www.drehleiter.info

Rutschen erlaubt – Maschinisten aufs Glatteis geführt

Neue Erfahrungen hinterm Lenkrad sammelten 24 Maschinisten der Feuerwehren aus Gransee, Zehdenick und Fürstenberg/Havel am 12. September 2015 in Groß Dölln. Auf dem Gelände des Driving Centers  fand erstmals ein Fahrsicherheitstraining für die Kameraden statt, die die schweren Fahrzeuge in Einsätzen steuern.
Simuliert wurden kritische Situationen, wie sie jederzeit vorkommen können. Testen konnten die Brandschützer das Fahrverhalten auf glatten oder regennassen Straßen oder das Zusammenspiel von Lenken und Bremsen. Die Schulungen fanden auf den eigenen Fahrzeugen statt und umfassten neben dem praktischen auch einen theoretischen Teil. Nach der Auswertung waren sich alle einig, dass sich die Fortbildung gelohnt hat und bei Bedarf wiederholt werden soll.