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Wichtige Verbindung am Stechlin wieder offen – Brückensanierung erfolgreich abgeschlossen.

Wichtige Verbindung am Stechlin wieder offen – Brückensanierung erfolgreich abgeschlossen.

Die Gemeinde Stechlin hat die Grundinstandsetzung der Brücke über den Auslaufkanal des Großen Stechlinsees erfolgreich abgeschlossen. Das Bauwerk im Verlauf des beliebten Stechlin-Rundwanderweges steht Besucherinnen und Besuchern ab sofort wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

 

Die Brücke wurde ursprünglich im Zusammenhang mit dem Kernkraftwerk Rheinsberg errichtet und bis zuletzt durch die EWN GmbH betrieben. Nachdem erhebliche technische Mängel festgestellt worden waren, musste sie gesperrt werden. Im Zuge der Sanierung wurden die Tragkonstruktion sowie Belag und Geländer erneuert. Besondere Herausforderungen ergaben sich aus der Eigentums- und Zuständigkeitsfrage, da sich die Brücke auf einem Grundstück des Landes Brandenburg befand. Um den dauerhaften Erhalt dieser wichtigen Verbindung zu sichern, übernahm die Gemeinde Stechlin die Verantwortung und erwarb das Grundstück.

Die EWN GmbH stellte der Gemeinde bereits erarbeitete Planungsunterlagen zur Verfügung und schuf damit eine wichtige Grundlage für die Umsetzung. Die Kosten der Grundinstandsetzung belaufen sich auf rund 380.000 Euro. Die Maßnahme wurde mit einer Förderung des Landes Brandenburg zur Verbesserung der Schutz- und Erholungsfunktion der forstlichen Infrastruktur realisiert. Als Bestandteil des bedeutenden Stechlin-Rundwanderweges leistet die Brücke einen wichtigen Beitrag für die naturnahe Erholung und den Tourismus in der Region. Die Gemeinde Stechlin übernahm die Projektentwicklung, die Antragstellung, die Projektsteuerung sowie die Begleitung von Planung und Bauausführung bis zur Fertigstellung. Die Naturparkverwaltung Stechlin-Ruppiner Land und die Naturschutzbehörden begleiteten das Vorhaben im Rahmen der erforderlichen Genehmigungs- und Abstimmungsverfahren.
Amtsdirektor Nico Zehmke, der die Arbeiten für die Gemeinde Stechlin begleitete und heute die technische Abnahme vornahm, bedankte sich bei allen Beteiligten: „Mein besonderer Dank gilt der Firma Roock, dem planenden Bauingenieur Thomas Medenwald sowie der EWN GmbH. Die stets unkomplizierte, verlässliche und lösungsorientierte Zusammenarbeit hat wesentlich zum Gelingen dieses Projektes beigetragen – eine Selbstverständlichkeit ist das heute nicht mehr. Ebenso danke ich dem Land Brandenburg als Fördermittelgeber. Die gewährte Förderung war ein entscheidender Baustein für die Umsetzung dieser Maßnahme und zeigt, wie wichtig die Unterstützung des ländlichen Raumes für den Erhalt touristischer Infrastruktur ist. Ein besonderer Dank gilt auch der REGiO-Nord sowie meinem ehemaligen Kollegen Wolfgang Schwericke, der sich von Beginn an für den Erhalt der Brücke eingesetzt und erst in den vergangenen Tagen die entsprechende Beschilderung erneuert hat. Damit wird nun auch für die Besucherinnen und Besucher sichtbar, dass die Verbindung wieder uneingeschränkt nutzbar ist.“
Mit der Fertigstellung der Brücke bleibt eine wichtige Verbindung für Einwohner und Gäste der Region dauerhaft erhalten und die Attraktivität des Stechlin-Rundwanderweges nachhaltig gestärkt. 
Foto: Privat

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