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Zukunft REGiOnal - Lehrstellenbörse erstmals digital ausgerichtet

Zukunft REGiOnal - Lehrstellenbörse erstmals digital ausgerichtet

Schulabgänger und Ausbilder zusammenzubringen, bleibt nach wie vor die Idee der jährlichen Lehrstellenbörse. 16-mal fand sie erfolgreich in Zehdenick statt. Am 17. September haben 48 Schülerinnen und Schüler fast aller weiterführenden Schulen aus dem Norden Oberhavels mit Ausbildungsexperten aus 22 Unternehmen und Einrichtungen Kontakt aufnehmen, und zwar per Videokonferenz. Sehr gut vorbereitet waren beispielsweise die Zehntklässler der Werner-von-Siemens-Oberschule Gransee, darunter Marc Siewert und Wenke Tillich (im Bild), unterstützt von ihren Lehrern Anne Schöntag und Janko Krogmann.

So viel ist anders in diesem  Jahr, und das betraf auch diese Veranstaltung. Bereits im Frühjahr hatte die REGiO-Nord mbH als Veranstalter entschieden, wegen der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie die 17. Lehrstellenbörse digital auszurichten. Im Vorfeld stellte das eine besondere Herausforderung dar. Nicht jeder hat sie angenommen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Fehlende Kapazitäten und Technik, die mehr oder weniger ausgeprägte Affinität zum Digitalen hielt die meisten davon ab, auf virtuellem Weg in Kontakt zu treten. Der Wunsch nach dem persönlichen Gespräch zwischen Ausbildungsplatz-Anbieter und Bewerber ist größer, auch ein Fazit für einen Großteil der Unternehmer, die an der digitalen Börse teilgenommen haben. In den weiterführenden Schulen im Norden Oberhavels wird der Berufsorientierung allergrößte Aufmerksamkeit geschenkt, sowohl im Unterricht als auch in der praktischen Arbeit. Die Schülerinnen und Schüler kennen also bereits die vielfältigen Möglichkeiten für eine Berufsausbildung in verschiedenen Branchen, und zwar hauptsächlich in ihrer Heimatregion. „Einen Wunschberuf erlernen, ohne die gewohnte Umgebung ganz verlassen zu müssen, ist nicht nur im Interesse der Jugendlichen“, so Olaf Bechert, Geschäftsführer der REGiO-Nord. „Die Betriebe und Einrichtungen brauchen das Potenzial, um ihren Bedarf an Fachkräften auch in Zukunft decken zu können.“ Die Rahmenbedingungen für die digitale Lehrstellenbörse in den teilnehmenden Schulen waren gut, wurden zum Teil extra geschaffen. Die Regio-Nord half unter anderem mit Technik (Kameras) aus. So war die digitale Lehrstellenbörse der REGiO-Nord für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie die ausbildenden Unternehmen und Einrichtungen eine Möglichkeit, die Messe trotz der Covid-19-Pandemie stattfinden zu lassen, zudem eine interessante Erfahrung und ging über eine Übung hinaus: Mehrere Vorstellungsgespräche und Praktika sind während der Videokonferenzen verabredet worden. Die 18. Lehrstellenbörse am 16. September 2021 in Zehdenick soll wieder live stattfinden, allerdings mit neuen Elementen aufgefrischt werden und damit mehr auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen. Die mit der virtuellen Lehrstellenbörse geschaffene Datenbank von Unternehmen und Einrichtungen, die Ausbildungs- und Studienplätze anbieten, wird nun ständig erweitert und ersetzt in Kürze die bisherige Datenbank Udo Nord. Ausbildungsplätze können auch künftig dort eingestellt und aktualisiert werden, damit sich die Schüler direkt ein Bild über eine mögliche berufliche Zukunft in ihrer Heimat ein Bild machen können. Über den Link der REGiO-Nord-Seite gelangt man zur virtuellen Lehrstellenbörse: www.regio-nord.com/ausbildung/virtuelle-lehrstellenboerse (Text/Foto: Martina Burghardt)

 

Schüler der Siemensschule bei der Vorbereitung zur digitalen Lehrstellenbörse 2020
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