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Behelfsmasken für den guten Zweck

Im Norden Oberhavels surren seit zwei Wochen die Nähmaschinen. Dem Aufruf der Regionalen Entwicklungsgesellschaft in Oberhavel-Nord (Regio Nord), Behelfsmasken zu nähen, sind etliche Helferinnen gefolgt.

Am Dienstag konnten der Pflegedienstleitung der Oberhavel-Kliniken am Standort Gransee 250  Masken übergeben werden. Neun Näherinnen aus Grüneberg, Fürstenberg/Havel, Gransee, Zabelsdorf und Zehdenick haben sie hergestellt, teilweise in hohen Stückzahlen. Insgesamt wurden bereits 325 Behelfsmasken bei der Regio Nord abgegeben, einen Teil davon bekamen auch das Pflegeheim Simeon sowie die Freiwillige Feuerwehr Fürstenberg/Havel. Die Behelfsmasken sind für das Pflegepersonal auf den normalen Stationen gedacht. Dort, wo die Corona-Verdachtsfälle behandelt werden, kommen die medizinischen Atemschutzmasken zum Einsatz. Der Behelfsmundschutz wird bei heißen Temperaturen gewaschen und so oft wie möglich wiederverwendet, wie die Bereichsleiterin für die Pflege Christin Zehmke und Arina Fath, Koordinatorin in der Verwaltung des Krankenhauses Gransee, informierten.
„Die Hilfsbereitschaft ist sehr groß“, so Christin Zehmke. Die Bedenken, dass die Behelfsmasken den Träger nicht vor einer Infektion schützen und ihn oder sie deshalb in trügerischer Sicherheit wiegen könnte, hat sie nicht. „Damit schützt man andere und hält Abstand“, erklärt sie. Es sei die Meinung aller Krankenschwestern, dass auch in der Öffentlichkeit, zum Beispiel beim Einkaufen und Bahnfahren, eine einfache Maske getragen werden sollte. Das Krankenhaus in Gransee ist zurzeit nicht frei zugänglich. Patienten müssen klingeln und bei der Anmeldung Fragen beantworten, um eine mögliche Infektion mit dem Corona-Virus feststellen zu können. Aktuell wird ein Patient auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt. In den Städten und Dörfern rund um Fürstenberg/Havel, Gransee und Zehdenick wird derweil weiter fleißig genäht. Wer sich selbst an der Aktion beteiligen möchte oder einen berechtigten Bedarf hat, kann sich telefonisch bei der Regio Nord in Gransee melden, die sich herzlichst bei allen für ihr Engagement und die Materialspenden bedanken möchte. Sabrina Kientopf, Telefon 03306/202852 oder E-Mail: buero(at)regio-nord.com, koordiniert die Aktion und kann Auskunft zu den Anforderungen an die Behelfsmasken geben.  (Bei der Übergabe der Behelfsmasken vor den Oberhavel Kliniken in Gransee (v.l.): Sabrina Kientopf, Christin Zehmke und Arina Fath/Foto: Regio Nord)

 

 

 

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